Eva Zils

Mit Heimarbeit 2.0 zu freien Mitarbeitern

Gastartikel von Torsten Montag:

Wer als Unternehmer ganz frisch beginnt, hat möglicherweise diese oder jene Dienstleistung zu vergeben. Oder es kommt ein neuer Kunde und die Aufträge häufen sich. Was tun, wenn die aktuelle Auftragslage noch nicht für einen kleinen, längerfristigen Job reicht, brenzlig eilig ist oder nur temporär existiert? Dann helfen verschiedene Portale im Internet, geeignete Mikrojobber zu finden. Seit einigen Jahren haben sich diese kleinen Auftragsjobs für Textarbeiten, Übersetzungen, Logoerstellung, Homepageerstellung, Datenrecherche und Marketing bereits bewährt. Mittlerweile können auch Softwareerstellung, Telefonakquise oder Bürotätigkeiten über derartige Plattformen geordert werden.

Mikrojobs für Unternehmer
Doch diese Mikrojobs sind nicht nur für Unternehmen gedacht, die einfache, kleine Aufträge vergeben möchten. Unternehmer selbst, die im Dienstleistungsbereich arbeiten, finden über dieses Crowdsourcing erste, neue oder weitere Jobs, um bei freier Zeiteinteilung ihre Tätigkeit fortsetzen zu können, auch wenn sie sich gerade im Elternjahr befinden oder zur Zeit kaum Arbeit von den Direktkunden anliegt. Allerdings muss man dazu auch sagen, dass die Jobs für die Mikrojobber weit unter einem moralisch akzeptablen Mindesthonorar bezahlt werden. Beispielsweise kann ein Texter für 300 Wörter 3,50 EUR bei clickworker.com erzielen. Davon kann sicher kaum ein Mensch leben, vor allem nicht in Mitteleuropa. Aber es ist eine Möglichkeit, nebenbei, von zu Hause aus und in fast jeder Situation etwas Geld zu verdienen und erste Erfahrungen in seinem Fachgebiet zu erwerben.

Unternehmen nutzen Mikrojobber
Besonders in der Ideenfindung – ein neues Produkt, eine neue Dienstleistung oder ein grafisches Ergebnis – kann die Mitarbeit sowie der Disput “mit der Menge” aber auch Spaß machen. Manche Menschen machen sich gern einige Gedanken und können selbst aus zeitlichen oder finanziellen Gründen das Resultat in der Praxis nicht umsetzen. Über das Crowdsourcing findet man viele Interessenten, um ein Brainstorming abzuhalten. Hier haben wir noch etwas mehr über die “Intelligenz der Menge” geschrieben und möchten diese Möglichkeit bei Vorliegen geeigneter Aufträge empfehlen. Mit dem Stichwort “Crowdsourcing” findet man eine Reihe von Plattformen im Internet, auf denen sich Aufträge einstellen lassen.

Über den Autor
Torsten Montag
Als Dipl. Betriebswirt und SEO-Experte schreibt Torsten Montag zum Thema Betriebswirtschaft, Onlinemarketing und Existenzgründung. Er ist Chefredakteur und Websitebetreiber des Gründerlexikon (www.gruenderlexikon.de) sowie des Lexikon der Betriebsausgaben (www.betriebsausgabe.de).

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