Eva Zils

5 Jahre kununu.com – Sprachrohr für Arbeitnehmer feiert Geburtstag

Kununu feiert seinen fünften Geburtstag – doch: Wer steckt genau hinter der größten Arbeitgeber-Bewertungsplattform und wie ist dieses Portal entstanden? Dies erklärt Tamara Frast in nachfolgendem Gastartikel. Los geht’s:

Die Gründungsidee zu kununu fand – anstelle in einer Garage – auf einem Dachboden statt: Als Martin Poreda vor fünf Jahren ein lukratives Jobangebot auf seine Tauglichkeit überprüfen wollte, begab er sich mit Google & Co auf die Suche nach Hintergrundinformationen. Abseits von Imagebroschüren und der offiziellen Homepage des Unternehmens wollte Poreda nähere Hintergrundinformationen finden, leider ohne Erfolg. Angaben zu gebotenen Lohnnebenleistungen, dem Arbeitgeber-Image des Unternehmens und Informationen über das Betriebsklima suchte man damals vergeblich. Mit der Zeit wuchs seine Unzufriedenheit und nach einem Gespräch mit seinem Bruder Mark an einem Abend, wurde am nächsten Tag mit der Arbeit an www.kununu.com bereits begonnen – vier Monate später, am 5. Juni 2007, ging die Plattform online.

Heute verzeichnet die Arbeitgeber-Bewertungsplattform für den deutschsprachigen Raum mehr als 205.000 Bewertungen zu 69.000 Unternehmen, beschäftigt inzwischen 22 Mitarbeiter und bearbeitet von Österreich aus den deutschsprachigen Raum. Kununu stammt aus der afrikanischen Sprache Suaheli und bedeutet “unbeschriebenes Blatt”.

Bei der Gründung von kununu.com war sich Co-Gründer und Geschäftsführer Martin Poreda dessen bewusst, dass er mit der Plattform polarisieren würde: “Unsere Vision, dass Arbeitnehmer offen über ihre Eindrücke am Arbeitsplatz berichten können, hat von Beginn an Emotionen geweckt. Nicht wenige Unternehmen belächelten anfangs die Idee dahinter oder reagierten mit Drohgebärden, aber einige Visionäre haben das Potential von erstmals authentischem Mitarbeiter-Feedback gesehen.”

In diesem Sinne freut sich kununu.com auf noch viele Bewertungen von Mitarbeitern, Azubis, Bewerbern und Praktikanten, um noch mehr Transparenz in den Arbeitsmarkt zu bringen – auf dass Arbeitnehmer auf tatsächlich gute Arbeitgeber aufmerksam werden und auf die für sie passende Firma treffen.

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